|
Web-PromotionWas Suchmaschinen betrifft sind die Quellen düster, Halbwahrheiten und Ahnungslosigkeit bunt gemischt. Web-Promoter sind kein gesprächiges Volk und umgeben sich gerne mit vielsagender Schweigsamkeit, kochen ihr Süppchen wie mittelalterliche Alchemisten und hoffen, dass daraus eines Tages das große Gold wird. Eine Wahrheit hingegen ist einfach: Um am Markt zu bleiben, müssen
Suchmaschinen "relevante" Treffer liefern. Wer "Wasserbetten
Wien" eingibt, sucht wohl einen Wasserbetten Händler in Wien
und es soll ein Wasserbetten-Händler in Wien oben stehen. Nicht
oben stehen soll jemand, der in seinem Online-Gemischtwarenladen auch
Wasserbetten aus Mexico versenden würde. Schon gar nicht oben stehen
soll eine Pornoseite mit Members-Area, nur weil jemand, der Wasserbetten
sucht vielleicht gerade auch an einem prall erregten Link interessiert
sein könnte. |
|
|
So arbeiten SuchmaschinenFür die Bewertung sind wie auch im "richtigen Leben" im wesentlichen 2 Faktoren ausschlaggebend: Referenzen - also Empfehlungen - und Kompetenz. In der Praxis ist das leicht nachvollziehbar: Wenn viele Ärzte
für eine bestimmte Krankheit einen bestimmten Arzt empfehlen, dann
wird dieser Arzt als Spezialist für diese Krankheit gesehen. Es
ist auch einleuchtend, dass die Empfehlung von Ärzten mehr Gewicht
hat als von Laien und natürlich hat die Empfehlung von einem Arzt,
der selbst als Spezialist für diese Krankheit gesehen wird, das
höchste Gewicht überhaupt. Referenzen (Link-Popularity) heißt für die Suchmaschine: Wie viele andere Websites haben einen Link auf eine bestimmte Site gesetzt. Wichtig ist dabei auch, mit welchen Begriffen dieser Link verbunden ist - dieser Begriff wird nämlich der Ziel-Seite zugerechnet. In der Praxis heißt das zum Beispiel: Wenn auf sehr vielen Websites ein Link zu www.orf.at steht - verbunden mit dem Wort "Wetterbericht" - wird beim Suchbegriff "Wetterbericht" die ORF-Seite als Treffer angezeigt, selbst wenn die Suchmaschinen die ORF-Seite selbst noch nie untersucht hat. Weitere wichtige Faktoren sind entsprechend, wie wichtig die Seite ist, die den Link gibt und ob diese Seite auch insgesamt etwas mit dem selben Thema zu tun hat. Allerdings hat die Sache auch einen Haken: Das Internet wächst
sehr schnell und neue, aktuelle Websites hätten keinen Chance,
zu Empfehlungen zu kommen, während nur alte und etablierte Seiten
von Suchmaschinen angezeigt werden. Deswegen ist ein weiteres - sehr
wichtiges Kriterium die "Themen-Kompetenz" |
|
|
Die Tricks der Promoter und wie Suchmaschinen sie erkennen.Im Kleingedruckten der meisten Web-Promoter steht meistens, dass das erste Auftauchen einer gepushten Seite als Vertragserfüllung gilt und - sofern die Position Auswirkung für die Bezahlung hat - diese erste Position dafür herangezogen wird. Das hat einen guten Grund: Site-Promotion hat meist nur kurzfristige Auswirkung und bei den ganz alten Tricks hält die Wirkung nur wenige Tage. Die ältesten Tricks - Cloaking, versteckter Text, Doorway-Pages und Weiterleitungen stellen für die meisten Suchmaschinen kein Problem mehr dar. Google etwa verfährt mit solchen Tricks so: Die Site wird tatsächlich kurz sehr hoch gerankt, verschwindet aber nach wenigen Tagen völlig in der Versenkung und kommt erst wieder in den Suchergebnissen zum Vorschein, wenn die Tricks entfernt worden sind. Das kann viele Monate dauern. Generell gilt, dass jeder Trick, der mit einem Programm erzeugt wird, von einem Programm erkannt werden kann und je häufiger der Trick gemacht wird, umso schneller erkennt ihn die Maschine. So kann zum Beispiel leicht festgestellt werden, wie hoch der Anteil an "Füllwörtern" und Satzzeichen im Text ist - ist er zu hoch, zu niedrig oder zu regelmäßig kann die Suchmaschine davon ausgehen, dass der Text ein künstlich erzeugter Blindtext ist, der nur dazu dient, viel Inhalt vorzugaukeln, wo keiner ist. Und letztendlich kann man davon ausgehen, dass bei Verdacht stichprobenartig tatsächlich ein "echter" Suchmaschinen-Editor vorbeischaut, der den Fake mit einem Blick erkennt und die Site auf eine Sperrliste setzt. Gefinkelte Suchmaschinen-Spammer sind daher permanent auf der Suche
nach Schwachstellen und müssen immer einen Schritt voraus sein.
Der damit verbundene Aufwand ist enorm und führt auch nur kurzfristig
zu guten Ergebnissen, sobald man entdeckt wurde, heißt es abtauchen
und unter anderem Namen (und natürlich auf einem anderen Server
und einer anderen Domain) wieder von vorne zu beginnen. |
|
|
So kommen Sie auf Dauer besser in die Suchergebnisse:Der häufigste Grund für schlechtes Ranking ist oft ganz banal:
Suchmaschinen erkennen nur "normale" HTML-Links, Javascript
wird nicht interpretiert. Einige Homepage-Editoren erzeugen aber Javascript-Links
und deswegen "sieht" der Spider die Seiten gar nicht. Überprüfen
Sie das mit einem Homepage-Check, wie er auf vielen Seiten im Internet
gratis angeboten wird. Wenn Sie eine Dienstleistung oder ein Produkt anbieten, werben Sie
nicht nur, sondern geben Sie nützliche Tipps, etwa zu Auswahl und
Pflege. Geizen Sie nicht mit Ihrem Know-How, sondern stellen Sie sich
als Profi in Ihrer Branche dar und bieten Sie Information, die man nicht
überall findet. Machen Sie die Site nicht nur für potentielle
Kunden interessant, sondern auch für branchenverwandte Sites.
Grenzen Sie die Region ein, für die Ihre Website interessant ist. "Graz", "Steiermark" oder "Österreich" sollten zu den wichtigsten Schlüsselwörtern zählen, wenn Sie eine Dienstleistung in diesen Regionen anbieten. Suchmaschinen schätzen das ungemein und nicht wenige Suchende verwenden diese Begriffe, wenn sie etwas in der Umgebung suchen. Wer in Graz eine Baufirma sucht, wird sich an keine wenden, die in Stuttgart beheimatet ist.
Dasselbe gilt für die Keywords und die Description: Bearbeiten Sie diese Metatags für jede Seite einzeln und achten Sie auch hier darauf, dass die Begriffe auch im Text vorkommen. Schreiben Sie Keywords immer klein, durch Beistriche getrennt. Bei einfacher Mehrzahlbildung verwenden Sie die Einzahl, ansonsten das gebräuchlichere Wort: Im Handel wird das eher die Mehrzahl sein (man verkauft nicht ein Buch, sondern Bücher), bei Interessensgebieten die Einzahl (etwa "Modelleisenbahn"). Für die Description formulieren Sie die Keywords einfach in anderer Reihenfolge zu Sätzen. Lassen Sie Slogans und schreiben Sie Überschriften in klarem Deutsch
- auch wenn sie nicht besonders originell sind. "Verkauf von günstigen
Wasserbetten in Wien" enthält etwa alles, was eine Suchmaschine
braucht. Verwenden Sie in Links die selben Wörter und Begriffe, die im Titel der angegebenen Seite vorkommen. Das erfordert oft etwas Wortakrobatik, und oft ist es einfacher, den Titel der angegebenen Seite zu ändern. Sehr hilfreich ist eine "Stricherl"-Liste von Begriffen, die vorkommen sollen. |
|
|
Chio Maisriml |
||
[ Homepage-Promotion
] [ Tips zur Anmeldung
] [ Suchmaschinen
] [ Optimierung
]
|